Die Schweizerin mit ruandischen Wurzeln wird 1975 in La Chaux-de-Fonds geboren. Im Alter von 16 Jahren beginnt sie Kontrabass zu spielen und erlangt 2001 in der Klasse von Michel Veillon am Konservatorium von Lausanne das Unterrichtsdiplom. Sie perfektioniert ihre Kenntnisse am Konservatorium in Basel in der Klasse von Wolfgang Güttler und bekommt 2004 das Konzertdiplom verliehen. Sie unterrichtet seit mehreren Jahren am Konservatorium von Fribourg und bildet sich mit Hilfe der Suzuki-Methode bei Viginia Dixon in Kopenhagen weiter.

Jocelyne Rudasigwa spielt in verschiedenen Formationen (Boulouris 5, Eustache, Infra-basse, Vortex), beschäftigt sich vorwiegend mit zeitgenössischen Musik, bewegt sich aber auch in der Klassik, im Jazz, in der Popmusik und in der Improvisation. In ebendiesem Umfeld entwickelt und entfaltet sie ihre musikalische Sprache und Identität. Parallel dazu erweitert sie ihren Horizont und nutzt ihre Kreativität im Rahmen zahlreicher Theaterproduktionen an denen sie mitwirkt.